Schuppenflechte behandeln

Was Hilft bei Schuppenflechte?

Auf dieser Website erhallten Sie Information über Schuppenflechten (Psoriasis vulgaris) und Wege der Erkennung, Vorbeugung und Behandlung.

Definition

Bei Schuppenflechten handelt es sich um eine chronische, stets wiederkehrende Erkrankung der Haut. Schuppenflechte ist eine sehr häufig vorkommende Erkrankung, ca. 3-5% der Bevölkerung Mitteleuropas leidet darunter. Charakteristisch für diese Erkrankung sind auf der Haut silberweiß schuppende Papeln und Plaques(Hautflecken die ein wenig erhaben, erhöht sind). Die schuppige Haut wird dadurch verursacht, dass sich die Hautzellen stark vermehren und ungewöhnlich schnell erneuern. Der Grund hierfür ist nicht bekannt, es wird angenommen das immunologische Mechanismen, d.h. eine Schwäche des Immunsystems, eine Rolle spielt. Ebenso kommen familiär gehäufte Fälle vor, so dass man von Vererbung sprechen kann.

Entstehung & Ursachen der Psoriasis

Als Hauptursache für die Entstehung der Schuppenflechte gilt es als erwiesen das Vererbung eine große Rolle spielt. Ferner wird angenommen das Stress und seelische Überbelastung sowie häufige Infektionen , hormonelle Umstellungen in der Schwangerschaft, Diabetes, oder auch die Einnahme bestimmter Medikamente(gegen Bluthochdruck oder bei Depressionen) oder benutzen von Cremes und Salben die stark parfümiert sind, auch ein Sonnenbrand ,ein Auslöser dieser Erkrankung sein kann.

Symptome der Schuppenflechte

Schuppenflechte lässt sich in der Regel leicht erkennen. Die betroffenen Gebiete sind begrenzt, gerötet und meistens zu Beginn mit mehreren kleinen stark schuppenden Plaques(erhabene Hautflecken) gezeichnet. Anfangs können diese kleinen Plaques noch von selbst wieder verschwinden, doch bald darauf zeigen sich wieder neue. In der Größe unterscheiden sich diese Hautflecken sehr, manche sind nur stecknadelgroß, andere Fingernagelgroß, wieder andere bereiten sich spiralförmig aus, sodass sehr große Hautpartien betroffen sein können. Schuppenflechte auf dem Kopf kann die gesamte Kopfhaut betreffen. Sie kann unter dem Haar auftreten und sich bis zu den unbehaarten Stellen des Kopfes ausbreiten. Schuppenflechte an den Hände und Füßen kennzeichnet sich ebenfalls durch Plaques die sich schuppen und röten, jedoch entstehen häufig Risse in den Bereichen (Handinnenflächen und Fußsohlen) die lange anhalten und nur schwer heilen, was sehr schmerzhaft für den Betroffenen ist. Bei Schuppenflechte der Nägel verdickt sich der Nagel, es treten Narben auf dem Nagel auf, manchmal kann man den Nagel auch leicht vom Nagelbett ablösen. Es treten Linien und Rillen auf den Nägeln auf, die Nägel können sich gelblich rosa oder auch weißlich undurchsichtig verfärben, in ihrer Beschaffenheit können die Nägel krümelig und bröselig werden.

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Behandlung der Schuppenflechte

Psoriasis kann heutzutage vielfältig behandelt werden, je nach Schweregrad. Bei leichter bis mittlerer Schuppenflechte verordnet der Hautarzt meist Cremes und Salben(enthalten meist Salizylsäure und Kortison), die zum Ziel haben die befallenen Hautstellen zu entschuppen, dies wird in der Regel mit einer Lichttherapie(UV-Licht) kombiniert (diese Therapie fängt mit wenigen Sekunden Bestrahlung an, da sie die Haut reizt und zu einem ähnlichen Effekt führen kann wie bei einem Sonnenbrand) und wird dann von Woche zu Woche gesteigert. Diese Behandlung bietet gute Erfolge. Bei mittlerer Schuppenflechte kommen Salbungen mit dem Wirkstoff Dithranol in Betracht, diese Salben werden auf die betroffenen Hautareale aufgetragen und nach einiger Einwirkzeit lauwarm abgespült. Beim Auftragen muss man vorsichtig sein, da der Wirkstoff stark abfärbt auf Kleidung und Haut, und alle Bereiche die mit der Salbe in Berührung kommen. Deshalb sollte man beim Auftragen stets Einmalhandschuhe verwenden um ein Verfärben der Finger zu vermeiden. Dieser Wirkstoff wird in der Regel nach einiger Zeit gesteigert, ebenso wie die Einwirkzeit der betroffenen Hautstellen, bis sich das Hautbild gebessert bzw. die Plaques verschwunden sind. Bei sehr schwerer Psoriasis kommt eine Behandlung mit Tabletten oder Spritzen in Betracht, was jedoch nicht immer frei von Nebenwirkungen sein kann. Auch wird diese Therapieform nicht gerne von den Krankenkassen übernommen da sie sehr teuer ist und der Arzt sehr genau nachweisen muss, dass alle bisher vorgenommenen Behandlungen wirkungslos blieben.

Risikogruppen

Als besonders anfällig für diese Krankheit gelten Personen, in deren Familie schon einige Personen an Psoriasis leiden, da diese Erkrankung als vererblich, also genetisch bedingt, gilt. Jedoch gibt es noch eine Reihe anderer Auslöser für Schuppenflechte. Wer also dauerndem Stress oder psychischen Belastungen ausgesetzt ist hat ein hohes Risiko an Psoriasis zu erkranken, auch schlechte Lebensgewohnheiten wie Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum, ungesunde Ernährung, können das Auslösen begünstigen. Auch Cremes, die stark parfümiert sind, oder neu gekaufte Kleidung die ohne vorheriges Waschen getragen wird ,kann Schuppenflechte auslösen, durch die in Cremes oder Kleidung enthaltenen Allergene Stoffe, auf die der Körper dann mit einem Schub , d.h. plötzlich stark und an vielen Körperstellen auftretenden Plaques , reagiert. Auch eine Umstellung der Hormone, wie in der Pubertät, Schwangerschaft oder Wechseljahren kann die Psoriasis auslösen. Bestimmte Stoffwechselstörungen wie Diabetes oder auch eine Schilddrüsenerkrankung kommen für ein Auslösen in Frage.

Schuppenflechten vorbeugen

Da es sich bei der Schuppenflechte um eine erblich bedingte Erkrankung handelt, lässt sich diese Krankheit in den meisten Fällen nicht aufhalten. Jedoch kann man einige Dinge tun für sich selbst tun, um bestimmte Auslöser einzugrenzen und somit die Gefahr eines erneuten Schubs minimieren. Manche Menschen reagieren nach dem Genuss bestimmter Nahrungsmittel mit einem Schub Psoriasis, dies können Nüsse, scharfe Gewürze oder auch Zitrusfrüchte sein. Um dies einzugrenzen empfiehlt es sich eine Art Ernährungstagebuch zu führen, so lässt sich der Auslöser sehr leicht finden und man kann künftig diese Nahrungsmittel meiden. Auch sollte man auf Nikotin und Alkoholkonsum verzichten, Stress und psychische Belastungen sind zu vermeiden, hierbei können Entspannungsübungen wie Yoga oder auch Sport helfen. Auch eine gesunde Ernährung, mit Vitaminen und Omega3 Fetten (enthalten in Seefisch) gilt als förderlich.

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